Schützen Sie unsere Tierwelt

Nach vorsichtigen Schätzungen befinden sich auf unserem Planeten bis zu 9 Millionen Tierarten, von den jährlich bis zu  55.000 aussterben. Diese Zahlen sind für niemanden von uns vorstellbar. Dennoch findet das Artensterben statt.

 

Die Tiere sind für uns genauso wichtig wie die Pflanzen. Haustierbesitzer gelten gemeinhin als entspannter und glücklicher. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass durch das Streicheln Ihres Hundes oder Ihrer Katze sich der menschliche Hautwiderstand senkt. Wenn wir weniger äußere Anspannung empfinden, sind wir entspannter.  

Die Tiere atmen die gleiche Luft wie wir Menschen und haben an vielfachem Beispiel ähnliche Körperprozesse und Funktionen wie wir. Es heißt beispielsweise, von den Schweinen trennt uns nur ein Gen.

Schweinefleisch gehörte nie wirklich auf den menschlichen Ernährungsplan. Im Mittelalter wurden sie als Abfallschweine eingesetzt, in bedeutenden Städten wie Florenz. Schweine können sich freuen: man sieht sie lachen, sie versuchen sauber zu leben, mögen aber auch gern mal etwas Erde. Sie umsorgen ihre Kinder und den Nachwuchs voller Freude, sofern wir ihnen eine Chance dazu geben.

Die Waldtiere wiederum werden als sogenannte Wildtiere bezeichnet, im Gegensatz zu dem Huhn, Schwein, Lamm, Rind, Kaninchen usw. und unterliegen dementsprechend anderen Aspekten, als denen der Nutztiere. Alle Tiere haben unseren Respekt verdient und wir sollten klug genug sein, Verantwortung für ihr Leben, an allen Orten ihres Daseins, ob zu Hause, im Stall oder im Wald übernehmen. Das ist keine Frage von Spinnerei oder purer Freundlichkeit, sondern eine Pflicht. Insofern wir das Recht haben über das Leben von anderen Lebewesen zu entscheiden, tragen wir auch die Pflicht in uns, dieses Leben mit ihnen gemeinsam in Liebe und Achtung zu gestalten. 

Es gibt nach wie vor Menschen, die für soziale Verhaltensformen der Tiere Ausreden finden, um diese auf reine Triebe zurück zu führen, die der Sicherung des Überlebens dienen sollen.

Doch welchen Überlebensvorteil haben Labormäuse, wenn sie an Depressionen erkranken?
Welchen Überlebensvorteil hat es für die Elefantenmutter, wenn es um ihr verstorbenes Kind trauert?

In Deutschland stuft das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) Tiere nach wie vor als „Sachgegenstände“ ein. Dieses bedeutet, dass sie praktisch rechtlos sind. Laut Tierschutzgesetz können zwar Schutzrechte für Tiere geltend gemacht werden jedoch liegt dies stets im Ermessen der Entscheider bzw. der Gesetzgebung. Immerhin gelten seit 1990 Tiere als „beseeltes Eigentum“, d.h. sie besitzen nicht länger den Passus als Sachgegenstand, haben aber nach wie vor keine eigenen Rechte.

Vorbildhaft ist hier die Entscheidung der neuseeländischen Regierung, die in der Landesverfassung verankert hat, dass alle Tiere als führende Wesen anerkannt werden und dieses folgt nicht nur dem gesunden Menschenverstand, sondern ebenso den belegten Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Mit Hilfe dieser Gesetzesänderung werden außerdem die strafrechtliche Verfolgung von Tierquälern sowie das Verbot von Tierversuchen in der Forschung erleichtert. 

Indem Neuseeland anderen europäischen Staaten als Vorbild dient, können wegweisende Veränderungen für die gesamte Tierwelt in ganz Europa umgesetzt werden. Denn hierbei geht es nicht nur darum, dem gesunden Menschenverstand zu folgen, sondern den belegten Erkenntnissen aus der Wissenschaft Glauben zu schenken.

Wer im 21. Jahrhundert Tieren nach wie vor ihre Empfindungsfähigkeit abspricht, ist entweder nie eine innige Verbindung mit einem tierischen Freund eingegangen oder glaubt vermutlich auch, dass die Erde eine Scheibe ist und wir der einzige Planet in einem grenzenlosen Universum sind.

Hierzu ein Bericht auf Horizonworld – Neuseeland erkennt ALLE Tiere als fühlende Wesen an

Ein Bericht vom Tierschutzbund: Der globale Trend – Tierversuchsfreiheit für Kosmetika

 

Sie haben sicher auch schon von der roten Liste gehört. Dort werden alle gefährdeten Arten aufgeführt. 2015 waren etwa 80.000 Arten, davon 23.250 vom Aussterben bedroht. Die Zahl mag im Gesamtvergleich niedrig erscheinen, aber das ökologische Gleichgewicht ist trotzdem nicht gegeben und kleine Veränderungen beeinflussen dies. Wenn eine Pflanze z. B. ausstirbt, von der sich ein bestimmtes Insekt ernährt, ist auch diese Art bedroht.

Es gibt diverse Gründe für das Artensterben wie Trophäenjagd von Urlaubern, die Forcierung der Landwirtschaft. In der Landwirtschaft entstehen die sogenannten Monokulturen, die eine Gefährdung der Insekten darstellen. Der Mensch ist dabei jedoch die Ursache für zunehmendes Artensterben. Um einem weiteren großen Artensterben vorzubeugen, muss der Mensch Schutzmaßnahmen zu schaffen, letztendlich auch um sich selbst zu retten. 

Denn erst verschwinden die Insekten, dann die Pflanzen und dann der Mensch. 

2005 wurde ein Pilot-Projekt am Heinz-Sielmann-Weiher in Baden-Württemberg gestartet. Dort hat man ein „Wohnzimmer für Tiere“ errichtet. Man hat verschiedene Weiher geflutet und somit den Vogelbestand von 115 Vogelarten auf 173 gesteigert. Wir wollen ebenfalls durch solche Projekte neue Biotope schaffen, um die Artenvielfalt durch Renaturierung zu erhalten.

Massentierhaltung seit den 1960er Jahren, Wilderei, Tierversuche, Zerstörung von Lebensräumen: Der Umgang des Menschen mit den Tieren ist im Laufe der Jahrhunderte immer rücksichtsloser geworden. Ob wir die Krone der Schöpfung sind, darüber lässt sich streiten. Doch wir haben nicht das Recht, lebendige Wesen, ob Tier oder Pflanze, die ebenfalls Gottes Schöpfung sind, zu foltern, zu jagen, sinnlos zu töten und ganze Arten auszurotten, nur wegen des Profits willen.

Jeder von Ihnen hatte bestimmt schon einmal Kontakt mit einem Hund, einer Katze oder einem anderen Tier.

Dann wissen Sie wie viel Gefühle, Emotion und auch Schmerzen ein Tier wirklich empfindet. 

Wussten Sie das wir biologisch gesehen das gleiche Schmerz-Rezeptor-System wie Tiere haben und es auch genetisch keine großen Unterschiede gibt? 98.5% unserer DNA teilen wir mit den Schimpansen und sogar 50% mit unseren Pflanzen. Alle Tiere dieses wundervollen Planeten liegen genetisch gesehen zwischen uns und den Pflanzen.

Dass wir dieselbe DNA miteinander teilen und dass unser Überleben auf ein funktionierendes Ökosystem und alle Teile dieses Ökosystems angewiesen sind, ist bei exotischen Souvenirs, dem angeblich unechten Pelzkragen an unserem Wintermantel und dem Fleisch auf unserem Teller oft schnell vergessen.

Milliarden von Tieren leiden, weil wir auf unser Schnitzel bestehen, sie leben in den eigenen Exkrementen, stehend in winzigen Gitterboxen. Sie werden gemästet und mit Antibiotika vollgepumpt und es werden ihre Schwänze und Schnäbel abgebrannt damit sie sich in ihrem Leid nicht gegenseitig verletzen können. Männliche Ferkel werden ohne Narkose kastriert, Küken werden die Flügel gestutzt und männliche Küken werden gleich geschreddert, denn mit ihnen lässt sich kein Geld verdienen.

Im Interesse des Konsumenten und einer florierenden Wirtschaft werden Tieren Tag für Tag ungeheuerliche Dinge angetan, die beim Menschen schwere Menschenrechtsverletzungen darstellen würden. 

Es wird Zeit das wir uns überdenken, und uns bewusst machen, dass jeder einzelne von uns die Fäden und das Leben unserer Gesellschaft in der Hand hat. 

Helfen sie uns, Schritt für Schritt, unsere lieben Tiere zu schützen.

Was wir dafür tun? 

  • Wir setzen uns für einen bewussten Umgang mit der Natur und unseren Ressourcen ein
  • Wir möchten Schutzgebiete für bedrohte Tierarten errichten
  • Wir arbeiten mit Kommunen, Privatpersonen, Unternehmen und weiteren Partnern zusammen, um unsere Tierschutz-Projekte umzusetzen
  • Wir möchten in die Schulen gehen, um dort die junge Generation dafür zu sensibilisieren
  • Wir möchten das Bewusstsein der Menschen verändern, welches das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier ermöglicht, dazu zählt auch Rücksicht als Autofahrer auf der Landstrasse

Und nun sind Sie gefragt!

WIE KÖNNEN SIE DIREKT BEDROHTEN TIERARTEN HELFEN?

  • Gestalten Sie als Hausbesitzer einen grünen Garten
  • Vermeiden Sie tierisches Fleisch zu essen
  • Werden Sie Tier-Pate
  • Überprüfen Sie Ihre Kosmetik, sie enthalten oft tierische Bestandteile
  • Betrachten Sie die Natur als ein Teil von sich selbst
  • Unterstützen Sie uns, um den Tieren zu helfen
Setzen auch Sie sich für den Erhalt der Tiere des Regenwaldes ein und unterstützen sie die Petitionen